Parkour Geschichte
Georges Hebert
entwickelte am Anfang des 20. Jahrhunderts eine Methode zur mentalen und physischen Ausbildung im Einklang mit der Natur. Dies spielt auch in der heutigen Zeit eine Rolle, obwohl das heutige Parkour nun eher in der urbanen Umgebung betrieben wird.Raymond Belle
(Vater von David Belle) erlernte diese Methode im Vietnam-Krieg, um vor Gegnern flüchten zu können. Er trainierte diese Methode weiter in den Wäldern Nordfrankreichs und brachte sie dort auch seinem Sohn bei.David Belle
zog in den 80ern nach Lisses (ein Pariser Vorort) und entwickelte diese Technik (zusammen mit ein paar Freunden) zu dem Parkour, wie wir es heute kennen.Sebastien Foucan
war einer dieser Freunde von David Belle und war maßgeblich an der Entwicklung der» Parkour-Philosophie beteiligt.
Sebastien Foucan ist auch in dem James-Bond Film "Casino Royal" zu sehen und gab an der Seite von Daniel Craig einige Gustostückchen des Parkour und seines Könnens zum Besten.
Yamakasi
war der Name der ersten Parkour-Gruppe. Dieser Name wurde durch den gleichnamigen "Parkour-Film"/"Freerunning-Film" sehr bekannt. David Belle war mit diesem Film nicht einverstanden und bezeichnete ihn sogar als "prostitution of their art".Parkour als Teil der Jugend[Kultur]?
Parkour hat mittlerweile (2011) einen hohen Bekanntheitsgrad, vor allem durch Musikvideos (z.B. von Madonna: Hung up) und Filme (z.B. Ghettoganz) bzw. Computerspiele (Mirrors Edge, Brink) und durch mediale Berichterstattung "gepushed".Gerade unter Jugendlichen findet Parkour immer mehr Interesse und entsprechende Gruppen, wie z.B. parkour-vienna.at die Parkour-Community in Wien um Thomas Stoklasa (TOM) und andere Vereine und Organisationen findet regen Zulauf.
Bleibt abzuwarten, ob sich der Trend steigert, oder Parkour sich doch eher zu einer Nischen"sportart" entwickeln wird.